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Cartographica Helvetica


Zusammenfassung

Imre Josef Demhardt:

Die Kartographie des Schutz- und Mandatsgebiets Südwestafrika

Cartographica Helvetica 30 (2004) 43–52

Zusammenfassung:

Zu Beginn der deutschen Kolonialherrschaft (1884) bereits vorhandene topographische Karten von Südwestafrika verleiteten die Schutzgebietsverwaltung zu kartographischer Untätigkeit. Erst die Erhebungen der Herero und Nama (1904) führten zur Entsendung eines Feldvermessungstrupps durch die Preussische Landesaufnahme. Dessen trigonometrische Arbeiten schritten rasch voran, jedoch war infolge von Fehlentscheidungen bei der topographischen Aufnahme bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs (1914) keines der vier begonnenen Kartenwerke in den Massstäben 1:50 000, 1:100 000, 1:200 000 und 1:400 000 abgeschlossen.

Mit der südafrikanischen Mandatsverwaltung (1919) kam die Landeskartierung für ein halbes Jahrhundert zum Erliegen. Erst seit 1971 erschienen drei topographische Kartenwerke in 1:50 000, 1:250 000 und 1:500 000, wobei die Publikation des ersten bei der Unabhängigkeit von Namibia (1990) allerdings unvollendet abgebrochen wurde.


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