Kontakt | Impressum



Cartographica Helvetica


Zusammenfassung

Peter H. Meurer:

Die Werkgeschichte der Weltkarte von Johannes Kepler und Philipp Eckebrecht (1630/58)

Cartographica Helvetica 49 (2014) 27–38

Zusammenfassung:

Viele Exemplare der Tabulae Rudolphinae (Ulm 1627) von Johannes Kepler (1571–1630) enthalten eine zugehörige Weltkarte, die wegen einer Widmung an Kaiser Leopold I. nicht vor 1658 erschienen sein kann. Ein neu aufgefundender Probedruck von 1630 ermöglicht nun die Rekonstruktion der komplizierten Werkgeschichte.

Mit dem Entwurf der Weltkarte hat Kepler spätestens 1626 begonnen. Durch widrige persönliche Umstände war sie nicht fertig, als die Tabulae Rudolphinae 1627 erschienen. Kepler hat Konzept und Material um 1628 seinem Nürnberger Vertrauten Philipp Eckebrecht (1594–1667) übergeben. Ende 1630 waren Ausarbeitung und Stich in Nürnberg weitgehend fertig. Weges des Todes von Kepler 1630 und des Kupferstechers Johann Philipp Walch 1631 ist die Platte liegen geblieben. Vermutlich aus Anlass der Krönung Leopolds I. 1658 wurde die Karte inhaltlich überarbeitet und dann in dieser Form erstmals publiziert.


© 1990–2017 Cartographica Helvetica (Impressum)

Logo Valid HTML 4.01 Logo Valid CSS