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Cartographica Helvetica


Zusammenfassung

Martin Rickenbacher:

Französische Kartierungen von Schweizer Gebieten zwischen 1760 und 1815

Cartographica Helvetica 41 (2010) 3–17

Zusammenfassung:

Der Beitrag vermittelt einen Überblick über die Kartierungen von Gebieten der heutigen Schweiz durch französische Ingenieure zwischen 1760 und etwa 1815. Der Beginn wird durch die Carte de France (auch als «Cassini-Karte» bekannt) markiert, welche 1760 bis 1765 auch den Westrand der Schweiz erfasste, gefolgt von den Arbeiten an der Carte géométrique de la frontière unter General d'Arçon von 1777 bis 1786. Ihren Höhepunkt fand diese Entwicklung nach 1803 in den Arbeiten des «Bureau topographique de l'Helvétie» unter Napoleon I., sowohl hinsichtlich ihrer politischen Bedeutung als auch bezüglich der erreichten Qualität. Parallel dazu entwickelten sich die ersten Ansätze einer modernen Landesvermessung der Schweiz.

Der Beitrag beruht auf Recherchen, die zwischen November 2004 und November 2006 in Frankreich beim Département de l'armée de terre des Service historique de la défense (SHD-DAT) im Schloss von Vincennes und am Institut géographique national (IGN) in St-Mandé durchgeführt wurden und präsentiert Material, das bisher nur in Teilen bekannt war.


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