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Cartographica Helvetica


Zusammenfassung

Martin Rickenbacher:

Ferdinand Rudolf Hassler und die Vermessung der Schweiz 1791–1803

Cartographica Helvetica 36 (2007) 11–25

Zusammenfassung:

Ferdinand Rudolf Hassler (1770–1843) aus Aarau war ein herausragender Wissenschafter von internationaler Bedeutung. Der vorliegende Text konzentriert sich auf seinen Beitrag zur Vermessung der Schweiz vor seiner Auswanderung im Jahre 1805. Aufbauend auf den Privatunterricht des in Bern wirkenden Professors Johann Georg Tralles (1763–1822) unternahm Hassler ab 1791 zahlreiche Vermessungen, die er in seinen beiden Feldbüchern festhielt.

Er engagierte sich in mehreren Bereichen beim Aufbau der Helvetischen Republik; als politisch denkender Vermesser war ihm klar, dass die Landesvermessung wie auch die Standardisierung von Mass und Gewicht zu den Kernaufgaben eines modernen Staates gehören. Nach dem Zusammenbruch der «Einen und unteilbaren Helvetischen Republik» suchte er sich in den Vereinigten Staaten von Amerika ein neues Wirkungsfeld, wo er die in der Schweiz gesammelten Erfahrungen beim Aufbau der Küstenvermessung und des Messwesens nutzbringend anwenden konnte.


Bibliographische Anmerkung

  • Bearbeitete Version des Vortrages, gehalten an der 22. Internationalen Konferenz zur Geschichte der Kartographie, Bern, 8. bis 13. Juli 2007

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