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Cartographica Helvetica


Zusammenfassung

Martin Rickenbacher:

Festungskarten – Karten für die schweizerische Landesverteidigung

Cartographica Helvetica 29 (2004) 17–26

Zusammenfassung:

Nachdem in der letzten Zeit drei Beiträge zu verschiedenen Aspekten der deutschen Kriegskarten der Schweiz aus dem Zweiten Weltkrieg erschienen sind, widmet sich der vorliegende Beitrag den damaligen kartographischen Aktivitäten der Eidgenossenschaft. Die bis vor kurzem geheimen Spezialkarten der Festungswerke werden erstmals als direkter kartographischer Ausdruck der schweizerischen Verteidigungshaltung gewürdigt. Ihre Entwicklung setzte gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein und erreichte im Zweiten Weltkrieg ihren Höhepunkt.

Bei dieser kartographischen Spezialität wurden wesentliche technische Neuerungen wie z.B. die terrestrische Photogrammetrie erprobt und nutzbringend eingesetzt. Dank dieser Anstrengungen verfügte die schweizerische Armee für die Verteidigung im Alpenraum und mehrerer an der Landesgrenze gelegener Artilleriewerke über bestes Kartenmaterial. Dieses konnte zugleich als Grundlage für die Entwicklung militärthematischer Karten für die Artillerie wie z.B. Schiess- und Wirkungskarten verwendet werden.


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