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Cartographica Helvetica


Zusammenfassung

Hans-Uli Feldmann:

Eine Routenkarte von Albert Anker

Cartographica Helvetica 25 (2002) 25–33

Zusammenfassung:

Albert Anker (1831–1910) war in der Schweiz bereits zu Lebzeiten ein berühmter und offiziell geehrter Maler. Ausserhalb der Landesgrenzen waren seine Bilder – meist Darstellungen aus dem bäuerlichen Alltag und Stilleben – vor allem in Frankreich und England bekannt. Einige seiner Bilder sind aber auch aus kartographischer Sicht interessant, so zum Beispiel Der Geometer mit seinem Messtisch oder Die Bauern und die Zeitung mit minutiös abgebildeten Karten.

1884 zeichnete Albert Anker für seinen damals zehnjährigen Sohn eine Routenkarte, mit deren Hilfe er den 45 Kilometer langen Fussmarsch von seinem Wohnort Ins nach Oberburg unternehmen konnte, wo er in einem Pensionat untergebracht war. Als Vorlage für diese reiseitinerarähnliche, 108 x 19 cm grosse Karte diente ihm die «Dufourkarte» 1:100 000. Neben dieser Routenkarte hat Anker verschiedene andere, meist skizzenhafte Übersichtskarten von touristisch interessanten Gebieten in der Schweiz oder archäologischen Ausgrabungsstätten in Griechenland und der Türkei gezeichnet.


Bibliographische Anmerkung

  • Bearbeitete Version des Vortrages, gehalten am 10. Kartographiehistorischen Colloquium, Bonn, 14. bis 16. September 2000.

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