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Cartographica Helvetica


Zusammenfassung

Elisabeth und Samuel Wyder-Leemann:

Planaufnahmen um die Stadt Zürich an der Wende vom Ancien Régime zum modernen Staat

Cartographica Helvetica 16 (1997) 13–21

Zusammenfassung:

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts veränderten sich die gesellschaftlichen, politischen, militärischen und wirtschaftlichen Verhältnisse sehr stark. Diese Veränderungen beeinflussten auch die Werke der Vermesser und Kartographen. Bis 1830 beschränkte sich ihre Beschäftigung auf die Erstellung zahlreicher, graphisch schön gestalteter Pläne von kleinen Gebieten, deren Inhalt und Ausführung sehr unterschiedlich war. Erst als sich im Kanton Zürich die politischen Verhältnisse zu stabilisieren begannen, entstanden mit modernen, durch die Franzosen eingeführten Vermessungsmethoden, neue Aufnahmen über grössere Gebiete. Während zwei handgezeichnete Pläne von Franz Anton Messmer und Sigmund Spitteler nur wenigen Geometern bekannt waren, konnte man den von David Breitinger in Kupfer gestochenen Plan de la ville et des Environs de Zürich in Buchhandlungen kaufen. Darin waren zum Beispiel auch die militärischen Stellungen der französischen Truppen dargestellt, die ab 1798 Zürich besetzt hatten.


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