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Cartographica Helvetica


Zusammenfassung

Christine Marie Petto:

Kartographie als Staatsaufgabe – die Förderung französischer Kartographen im 17. und 18. Jahrhundert

Cartographica Helvetica 12 (1995) 38–41

Zusammenfassung:

Während der Regierung von Louis XIV. profitierte die Kartographie von der steigenden Unterstützung des Staates. Obwohl der Nutzen guter Karten schon zuvor von der Regierung geschätzt worden war, war es doch erst das letzte Viertel des 17. Jahrhunderts, das dank der Kombination von steigender finanzieller Unterstützung, dem Interesse des Staates und verbessertem technischem Wissen Frankreich für fast ein Jahrhundert an die Spitze der Kartographie brachte.

Die Autorin hat das System des Mäzenatentums untersucht, also der Unterstützung der Kartographie von der Gründung der Académie des Sciences bis zum Ende des Ancien Régime. Drei Kartographenlaufbahnen wurden exemplarisch erforscht: Alexis-Hubert Jaillot, Guillaume Delisle und Jacques-Nicolas Bellin. Diese illustrieren drei unterschiedlichen Wege, auf denen Kartographen während des 17. und 18. Jahrhunderts am System des Mäzenatentums teilhaben konnten: als kommerzielle Kartenverleger, als wissenschaftliche Kartographen und als besoldete Beamte.


Bibliographische Anmerkung

  • Artikel aus dem Amerikanischen übersetzt von Thomas Klöti, Bern.
  • Bearbeitete Version des Vortrages, gehalten an der 15. Internationalen Konferenz zur Geschichte der Kartographie, Chicago, 21. bis 25. Juni 1995.

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