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Cartographica Helvetica


Zusammenfassung

Johanna Strübin Rindisbacher:

Vermessungspläne von Joseph Plepp (1595–1642), dem bernischen Werkmeister, Maler und Kartenverfasser

Cartographica Helvetica 12 (1995) 3–12

Zusammenfassung:

Bis anhin waren vom Feldmesser Joseph Plepp (1595–1642) nur zwei kartographische Werke bekannt, nämlich der Plan und die Planvedute von Lenzburg and sein Kartengemälde der Stadt Bern und ihrer Umgebung. Die Autorin ist in der Lage, diverse weitere Pläne und Karten Plepps nachzuweisen. Diese sind ein Beleg für Plepps Arbeiten im Auftrag der bernischen Obrigkeit sowie für seine Fähigkeiten als bester und talentiertester Feldmesser seiner Zeit. Von den meisten Städten, die Plepp aufnahm, zeichnete er auch Skizzen, die erhalten sind und vom berühmten Matthäus Merian für die Topographia Helvetiae, Rhaetiae, et Valesiae verwendet wurden.

Ein sehr interessantes Oeuvre ist die Kartenentwurfszeichnung der Stadt Bern mit ihren Fortifikationsprojekten und dem nahegelegenen Bremgartenwald (1620 bis 1623). Eingezeichnete Vermessungspunkte, Basislinien und Spuren zahlreicher Korrekturen zeigen, dass mehrere Zeichner daran gearbeitet haben müssen. Diese Zeichnung diente als Vorlage für das oben erwähnte Kartengemälde der Stadt Bern (1623) sowie für die Stadtplanvedute, die von Merian gestochen wurde (1642).


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